Mittwoch, 30. September 2009

Bobby Long

Ich bin heut wirklich zu müde um einen langen ausführlichen Bericht über den gestrigen Tag zu schreiben, aber kurz sollt ihr natürlich schon informiert werden. Eigentlich hat mich ja meine Freundin Steffie (Lulustar) gestern auf das Konzert von dem Twilight Star Bobby Long mitgeschleppt. Ich bin anfangs wirklich nur ihr zu Liebe mit. Noch dazu war ich krank. Aber: Das Konzert hat sich als richtig gut herauskristallisiert. Bobby Long gab sich im kleinen Münchener Club "Cord" die Ehre und man konnte sich hinsetzen. Das hatte ich ja bisher noch nie erlebt. Was für ein Service. Das waren so weiche Sitzsofas-voll cool. Der Junge allein mit der Gitarre. Ein äußerst begabter Musiker ist er- dieser Bobby mit dem süßen britischen Akzent. Er kann wahnsinnig gut Gitarre spielen und Singen keine Frage. Was er aber noch kann: Gitarre spielen und gleichzeitig Mundharmonika! Das fand ich echt krass, achja und mit den Füßen den Takt klopfen, das kann er auch-gleichzeitig. Echt ein Junge zum Verlieben. Und wir haben es sogar vollbracht ein Foto mit ihm und Steffie drauf zu knipsen. Das Highlight des Abends. Schöner Abend. Hier die Fotos....





Montag, 28. September 2009

Wiedergefunden, was nie wirklich verloren gegangen war

Die Wiedervereinigung
Seit Wochen liege ich nachts im Bett und grübel darüber nach wie ich die Freundschaft mit meiner ehemaligen Schuldkameradin wieder aufblühen lassen könnte. Soll ich sie einfach anrufen, ihr einen Brief schreiben, einfach bei ihr vorbei schauen oder doch nur eine Email schreiben? Sie war nämlich nicht nur meine treue FOS-Kameradin, sondern damals so was wie meine beste Freundin, wenn man in dem Alter das noch so sagen kann. Ich hab nämlich alles mit ihr gemacht. Wir sind zusammen in die Schule gefahren, saßen natürlich nebeneinander, verbrachten Pausen miteinander, in denen wir uns mit allen möglichen belegten Semmeln eingedeckt haben. Wir hielten Referate als Team, waren nervös, wenn der Andere allein vor der Klasse stand und hielten bei Prüfungen Händchen. Verbrachten die Nachmittage zusammen beim Lernen, sie war nämlich meine Mathe- und Chemie-Nachhilfe. Ich werde nie vergessen wie sich ihr süßer Kater quer über den Tisch legte, damit wir endlich zum Lernen aufhörten und uns mit ihm befassten. Ich mag eigentlich keine Katzen. "Katerle" wie sie ihn liebevoll nennt ist aber meine Lieblingskatze. Na, wir waren auf jeden Fall unzertrennlich und es war schön so.
Und wie das Leben eben so spielt war die FOS um und jeder ging mit seinem Abitur-Zeugnis in der Hand mehr oder weniger seiner Wege. Wir hatten zwischendurch immer wieder Kontakt, aber es ist eben schwierig. Als sie dann letztes Jahr auch noch nach Landshut gezogen ist kam es umso dicker und wir haben uns mal eben ein halbes Jahr oder so garnicht gehört oder gesehen. Ein Jammer.
Als ich heute so gemütlich am See lag, hat dieses Mädchen, dass übrigens Anna heißt tatsächlich angerufen und meine Grübelei hatte ein jähes Ende. Zwanzig Minuten später lag sie schon in gewöhnlicher Manier neben mir am Seeufer, hat mir eine Leberkässemmel mitgebracht (sie hat mich immer schon mütterlich versorgt, hat gekocht und so weiter) und wir haben uns unterhalten als wäre es wie immer. Als wären keine 6 Monate vergangen. Veränderungen im Leben von sich gegangen, Persönlichkeitsentwicklungen....Eben wie immer und das war das Schöne. Es hatte sich soviel verändert und doch ist irgendwie alles beim Alten geblieben. Das Lustige ist, dass es ihr genauso ergangen war. Sie seit Wochen versucht hatte mich zu erreichen. Gedankenübertragung. Man merkt irgendwie wenn es an der Zeit ist. Am Abend waren wir noch in einem netten Café, haben in gemeinsamen Einverständnis beide unseren Tee getrunken.
Wir sind uns nämlich einig. Über die kleinen und großen Süchte unserer Gesellschaft, über das Leben, über unsere Weh-Wechhen, über die Liebe, über das Reisen und noch so viel mehr.

Liebe Anna, ich hoffe, dass dieser schöne Tag mit dir, der Tag unserer "Wiedervereinigung" wiederholt wird. Und zwar bald. Ich gelobe Besserung in der Kommunikation und Interaktion.





Herbsttag am See

Heute bin ich schon früh aufgestanden um an den See zu fahren. Alleine. Und das war einfach nur wunderschön. Es war sehr wenig los, obwohl es noch total warm ist. Altweibersommer eben. Nun, die Schule hat wieder begonnen, die Ferien der Berufstätigen ist vorbei und noch dazu ist es mitten unter der Woche. Einfach herrlich. Frei zu haben. Dazuliegen, ein Buch zu lesen oder einfach nur den Blättern zu zusehen, wie sie in den wunderschönsten Farben leise im Wind von den Bäumen herabfallen. Enten beobachten, die mit ihrer Familie ruhig über das sanfte Wasser gleiten. Mutige Schwimmer bewundern, die bei sehr herbstlichen Wassertemperaturen trotzdem ihre Runden drehen. Und zwei Männer in Anzügen, die ihre Mittagspause dazu nutzen sich kurz zu erfrischen. Was heißt kurz, das waren geübte Schwimmer, da sie den ganzen See umrundeten. Um dann wieder frisch und topfit ins stressige Büro zurückkehren zu können. Ich schaffe es fast mich endlich zu entspannen. Den Stress und die Hektik der letzten Wochen und Monate von mir abfallen zu lassen. Ruhiger und ausgeglichener zu werden. Aber eben nur fast. Ein guter Anfang finde ich. Denn es bedarf längere Zeit, bis ich endlich wieder Ich bin, die Alte. Als sich dann auch noch eine verloren gegangene Freundin gemeldet hat und spontan auch gekommen ist war einfach alles perfekt. (Mehr dazu später in meinem nächsten Post)

Sonntag, 27. September 2009

Hello Saferide - 25 days

Einer meiner Lieblingssongs von ihr. Einmal ein kurzer Liveaussschnitt und der vollständige Song darf auch nicht fehlen.



Blair Waldorf in Marc Jacobs

Oh my God. The dress Blair is wearing in this episode of Gossip Girl is just breathtaking. And the best is: I found out which designer it is. Marc by Marc Jacobs. I would adore to have this. If I find it on Ebay or some other shop I will spend all my money for this expensive thing. Please tell me if you know where I can buy it.
I already searched everywhere.


Samstag, 26. September 2009

New Shoes

Ich habe tolle neue Schuhe, die einen weiten Weg hinter sich haben. Ja sie sind nämlich aus Amerika gekommen. Hat lange gedauert. Aber jetzt sind sie da und ich liebe sie jetzt schon... Musste mein Gesicht ein wenig verunstalten, da ich darauf so schrecklich aussehe. Verzeiht, dass ich euch mit meiner Schönheit heute nicht beehren kann. Aber es gibt bestimmt ein nächstes Mal.



Kleid: Topshop, Jeansweste: Paris Vintage, Tasche: Chanel, Schuhe: Vintage

Hello Saferide

Gestern war es also soweit. Hello Saferide live im allseitsbeliebten Atomic Cafe. Leider eine schlechte Nachricht: Meine liebste Elena kann nicht mitkommen. Sie ist krank. Sie hat also ein Treffen für mich mit einer ihrer Freundinnen arrangiert, die stattdessen mitkommen soll. Sie kam dann allerdings nicht zum abgemachten Zeitpunkt. Ziemlich verplant das Ganze. Der DJ vom Atomic und Arbeitskollege von der Elena hat mich dann am Fischbrunnen vereinsamt aufgelesen. Man kennt sich nur vom Sehen. Mann, hab ich meine Liebste vermisst. Die Arme liegt im Bett und verpasst ein Konzert eines ihrer Lieblingssängerinnen. Angekommen im Atomic, nach einer Pizza Salamie für den Henning saßen wir erstmal an der Bar. Es gab Cola für mich und ja - ein Tee fürn Henning. Er ist nämlich auch krank. Erkältung. Es war ganz lustig an der Bar, wir haben -natürlich- über Musik geredet. Über ältere Alben diskutiert und so weiter. Aber ich hatte ehrlich gesagt Angst, typisch ich, dass ich keinen Platz in der ersten Reihe bekommen würde, wenn wir da noch lange rumsitzen. Die Vorband kam und wir saßen immer noch gemütlich da. Lisa, die Freundin von der Elena ist mittlerweile frisch geduscht und gebürstet auch erschienen. Man kennt sich vom Sehen. Als der Tee leer getrunken war - was eine halbe Ewigkeit gedauert hat, weil es dem guten, sensiblen Henning einfach zu heiß war- sind wir endlich zur Bühne gegangen. Und Gott sei Dank hab ich noch einen guten Platz ergattern können. Rechts an der Seite ganz vorne neben den Boxen. Aber immerhin. Zur Vorband: Nun ja, wie die Elena schon gesagt hat: Gute Band, eingängige schöne Popsongs. Allerdings: Wie kann man sich bitte als Frontfrau/Leadsängerinnen so geschmacklos/langweilig auf die Bühne stellen? Kleidung sagt doch etwas über die Persönlichkeit aus, das sind doch eigentlich Künstler würde man meinen. Versteh ich nicht. Die Frau, oder bessergesagt- das Mädchen- präsentierte sich so was von nichtssagend. Ich erspare mir die Mühe ihre Kleidung näher zu beschreiben....Ihre Stimme war aber sehr gut. Gute Liedstimme. "Oh Napoleon" nennen sie sich übrigens. So und jetzt zum Hauptact des Tages. Annika Norlin ist mittelgroß, hat blonde, mittellange, dicke gewellte Haare und angezogen ist sie für meinen Geschmack auch nicht so unbedingt gut. Sie trug einen khakifarbenen (die Farbe mag ich garnicht) Playsuit, einen braunen Taillengürtel und ja - schwarze Chucks. Versteh ich garnicht. Jungs können die gerne noch tragen aber Mädels? Hm... Geschmackssache. Annika ist sehr schlank, die Beine sogar dünn und ja sie kann singen. Ihre Stimme ist außergewöhnlich, rauchig aber auch zart an einigen Stellen. Was mir und auch dem Publikum besonders aufgefallen ist: Sie ist total verrückt. Wie sie sich bewegt! So hektisch, wie ein Roboter. Ich kann das garnicht beschreiben. Sowas hab ich noch nie gesehen. Total ungewöhnlich. Viele mussten lachen. Die Songauswahl hat sich sehr auf das neuere Album beschränkt, dass "More modern short Stories" heisst. Ein sehr schöner Albumname finde ich. Nur leider mag ich die neuen Songs nicht so wie die Älteren. Sie hat nur ein Song von "Introducing...." gespielt. "long lost pan pal", wo dann auch schon der volle Einsatz der Bassisten gefragt war. Endlich wusste ich wer den Gegenpart im Song singt. Diese weiche, mädchenhafte Stimme. Mag so garnicht zu diesem Mädchen, das da auf der Bühne steht passen. Sie war mir schon vor dem Auftritt aufgefallen, als sie die Gitarren gestimmt hat. Sehr zierliches Mädchen und- kahl geschoren. Keine Haare, das sieht man selten. Abrasiert bis auf ein Zentimeter. Es gefällt mir zwar nicht, aber die zierliche Burschikose im Holzfällerhemd hat ein wahrlich schönes Gesicht. Sie erinnert fast ein bisschen an meine liebste Elena. Musste oft an sie denken. Nun alles in Einem, ein gutes Konzert, was mich allerdings nicht vom Hocker reissen konnte. Henning dagegen war sooo süß: Er ist verliebt in Annika und hat bei jedem Song vorher betont, dass dies sein Liebstes sei. Er stand dann immer total verliebt da, (der Wein ist ihm ein bisschen zu Kopf gestiegen), hat seine Hände vor die Brust gehalten und mitgeträllert. Er kennt alle Songs auswendig, hat sie vorher genau analysiert. Süß, der Kleine. Würde man nie denken, dass er schon über 40 ist und eigentlich ein verheirateter Familienvater sein sollte. Er umgibt sich zuviel mit jungen Mädchen, was natürlich schon sein Job mit sich bringt. Nur schade, dass meine liebste Freundin nicht dabei sein konnte. Mit ihr hätte ich nicht um den Stand in der ersten Reihe bangen müssen. Sie hat "Hello Saferide" ja auch schon mal live gesehen, in viel kleinerer , gemütlicherer Runde. Außerdem hab ich für dich natürlich Fotos gemacht und Videos. Danke, dass ich da sein durfte. Es ist mir immer wieder eine große Ehre. Umsonst reinzukommen, diesmal musste ich nicht mal meine Cola zahlen. Ach und übrigens: Ich bin jetzt auch krank. Erkältet. Kein Wunder.