Sonntag, 12. Januar 2014

Entering the United States for the first time.....

Entering the United States for the first time...
Los Angeles Baby!

Zunächst einmal: Hallo meine Lieben. Mein Blog existiert ja nun schon seit einigen Jahren, ich glaube sogar 5 Jahre oder so, aber ja, ich gebe es zu... in letzter Zeit waren andere Dinge wichtiger als hier etwas zu schreiben. Ich wisst es ja, mein Achterbahn-Fahrt ähnliches Leben durchkreuzt meine Pläne des Öfteren, sodass ich meinen Blog erst jetzt wieder aufleben lasse. 
Dafür gibt es auch einen Grund.
Ich habe mich selber auf eine große Reise geschickt. Ja ich habe es getan. Den Traum-Job in der MyTheresa Glitzerwelt an den Nagel gehängt um die Welt zu entdecken. Irgendwie. Lange schon gedieh dieser Traum in mir, unzählige Male habe ich mir ausgesponnen, wohin es mich treiben könnte, aber meine allgegenwärtigen Ängste begleiten mich unaufhörlich. Nichtsdestotrotz. Hier bin ich nun. Los Angeles, die erste Etappe meinen langen Reise. Es gab selbstverständlich Startschwierigkeiten. Normalerweise hätte es am Donnerstag bereits los gehen sollen. Ich möchte hier an der Stelle anmerken, das mein Liebster die Woche auch krank ist.
Jedenfalls ging es mir am Donnerstag alles andere als gut, sodass ich sogar einen Herz-Spezialisten aufsuchen musste (hat mir mein Hausarzt geraten), der nach allen möglichen Untersuchungen natürlich festgestellt hat, das ich voll flugtauglich bin. 
So, mit der positiven Diagnose also ein neuer Versuch am Sonntag.
Einen 12 Stunden Flug mit der Lufthansa nonstop nach Los Angeles. Packen war- wie zu erwarten war- der Alptraum, für 3 verschiedene Klimazonen planen und das Alles in einen einzigen Koffer verstauen, wow! Die Nacht davor natürlich nicht geschlafen, ängstlich, verwirrt usw... Ein tränenreicher Abschied mit meinem Liebsten vor dem Security Check am Flughafen. Wer hätte das gedacht, nach 11 Jahren Beziehung. Noch nie waren wir so lange getrennt. 3 Wochen höchstens, diesmal geht es um einige Monate. Auch meine Mama hat bisschen geweint am Telefon, glaube ich. Sie spielt die Starke um mir keine Angst zu machen, aber ich bin nun doch einfach ihr Kind. Dass alleine ans andere Ende der Welt reist. Ich hätte am liebsten eine filmreife Szene hingelegt und hätte laut geschluchzt und gewinselt. Aber ich habe mich zusammengerissen, es zumindest versucht. Dann endlich im Flugzeug. Neben mir sitzt ein klischeehafter Gangster, oder nennt man diese Spezies heutzutage anders? Er hatte einen Kärtner-Akzent, was lustig war bei der Optik. Aber ein angenehmer Geselle im Flugzeug. Er redet nicht. Und macht sich nicht unnötig breit. Er hat mir 12 Stunden meine Ruhe gelassen. Die habe ich auch gebraucht, denn immer wieder rückten kleine Krokodils-Tränen in meine Äuglein, weil ich meine Liebsten jetzt schon so vermisste, und ich (ich gebe es zu) meine Entscheidung angezweifelt habe. Die ganze Zeit war dieser Satz in meinem Kopf: " Was tust du hier eigentlich?" Alleine in die Staaten zu fliegen, haha. "Was hast du dir dabei nur gedacht" schoss es in meinen Kopf. Ich wollte auf meinem Blumen-Sofa liegen, in den Armen meines Chrissis und in den Fernseher glotzen. "Warum tue ich mir nur diesen Stress an?".
Tja, ich habe mich dafür entschieden, und werde das jetzt durchziehen. Auch wenn ich mich jeden Tag in den Schlaf weine vor Einsamkeit. Ich sehe das auch als eine Art Prüfung. Ich bin eine ewig Suchende in dieser Welt. Nach was ich genau suche, weiß ich nicht. Aber vielleicht finde ich es auf meinen Reisen. Oder ich merke was wirklich wichtig im Leben ist. Ich freue mich jetzt schon auf die Zeit "danach".  Auf die vielen Erfahrungen, Bilder und Erinnerungen. Auf meiner Reise wünsche ich mir große Gefühle. Mächtige Emotionen. Weltbewegende Eindrücke. Fantastische Fotos.

Es ist gerade mal kurz nach 8 hier, aber ich bin ehrlich gesagt ziemlich hinüber. Ich habe im Flugzeug nicht wirklich geschlafen, nur ein bisschen die Augen zugemacht. Gegessen habe ich kaum was, zu viele negative Erfahrungen im Flugzeug mit Essen gemacht. Und ein üppiges Abendessen mit Käse-Spinat-Pasta 30 Minuten vor der Landung. Nein, danke.
Übrigens war die Flugroute ziemlich anders als ich gedacht habe. Habe schon beim Chris vorher mein üppiges Wissen zum Besten gegeben, wie wohl die genaue Flugroute sein würde.
Wir sind nicht über die Karibik, Miami und Mexiko geflogen, sondern obenherum. Grossbritannien, Irland, Island, Neufundland, Washington usw....
Da bin ich nun. Los Angeles. Die Passport-Kontrolle war natürlich ein größeres Ding bei mir, die wollten alles genau wissen. Danach die Taxi-Warte-Schlange. Der Fahrer war super nett und gesprächig, hat sich vorallem für die Deutsche Politik interessiert, wo ich ihm leider wenig Auskunft erteilen konnte. Leider waren seine Taxi-Fahrer-Qualitäten nicht so berauschend. Er wusste nicht wirklich wo er hin soll, obwohl ich ihm die genaue Adresse meiner Unterkunft gegeben habe. Musste dann auch voll drauf zahlen, weil er ziemlich unnötig herumgekurvt ist. 41 Dollar, meine Gastfrau hier meinte, das darf nicht mehr als 25 kosten. Na egal, ich will mich am Anfang nicht schon aufregen. Dafür hat er mir beim Koffer tragen geholfen, über den Sandstrand! Mein Zimmer für die nächste Woche ist nämlich direkt am Marina Del Rey Beach. Ich habe einen niedlichen Balkon mit Ausblick auf das Meer. Bin dann nach einem kurzen "Alles abchecken" nochmal los um mir Getränke und was Essbares zu beschaffen. Aus dem Haus raus und links. Okay. Hab ich gefunden. Habe mir dann noch ein Stück Pizza besorgt, anscheinend da wo man nichts essen soll, wie mir meine Gastfrau später mitteilte. Egal. Schlecht ist mir eh. Vor Aufregung und Erschöpfung.
Mein Lieben, ich muss jetzt aufhören. Mir tut alles! weh! Fotos gibt es noch keine. Morgen mehr.
xxx

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