
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Dienstag, 1. Dezember 2009
The New Chanel
Ich hab mich heute mal wieder für ein größeres Fotoshooting begeistern können. Wahrscheinlich musste ich mich auch einfach von dem Lernstress ablenken. Das Wort "Chanel" habt ihr bei meinen Posts schon ziemlich oft gelesen, zugegeben. Ich hege eben eine große Leidenschaft für Karl Lagerfelds teure Designs. Außerdem scheint dies der neueste Megatrend zu werden. Chanelstücke mit normalpreisiger Kleidung oder Second- Hand -Vintage Ware zu kombinieren. Man mag sich nur die Topshop Seite näher zu Gemüte führen und es finden sich chanelartige Kleidungsstücke soweit das Auge reicht. Ja, das ist die neue Mode passend zu den kommenden Festtagen. Pailetten, Paris chic, Fake Fur, Glitzer, Perlen, Laced up Boots, Schleifen, Seide, Samt und Spitze. Bei Topshop kann man momentan einem echten Kaufrausch verfallen. Nur leider sind die richtig tollen Sachen einfach furchtbar teuer. Hab mir heute ein Shirt mit ganz vielen kleinen Pariser Eifeltürmen bestellt... Und pünktlich zu meinem Geburtstag, der feiertechnisch übrigens trotz 25. ten ins Wasser fällt (Prüfung am nächsten Tag) ist meine lang ersehnte Miu Miu Tasche auf den Weg ins unser Haus. Mama zahlt - zum Runden.
Also hier sind die besten Pics aus meinem Fotoshooting. Wisst mir was ich mir heute das erste Mal so richtig gedacht hab?? Eigentlich steht mir mein Pony garnicht, ich sollte ihn wieder wachsen lassen.
Dass ich das jetzt erst merke.....



















Brands: H&M, Hallhuber, Urban Outfitters, Asos, American Apparal, Primark and of course Chanel, Colours Vintage Berlin,
Also hier sind die besten Pics aus meinem Fotoshooting. Wisst mir was ich mir heute das erste Mal so richtig gedacht hab?? Eigentlich steht mir mein Pony garnicht, ich sollte ihn wieder wachsen lassen.
Dass ich das jetzt erst merke.....






Brands: H&M, Hallhuber, Urban Outfitters, Asos, American Apparal, Primark and of course Chanel, Colours Vintage Berlin,
Sonntag, 29. November 2009
Berlin part 1
Ich bin zurück aus Berlin und die schlechte Laune nimmt mich gefangen. Meine Ankunft hier stand ja auch unter keinem guten Stern. Eines meiner Regale in meinem Zimmer hat sich selbständig gemacht und ist mit voller Montur runtergefallen. Eine teure goldene Taschenuhr musste daran glauben. Sonst fast nur Modeschmuck auf meiner Kommode, musste genau bei diesem Geschenk meines Vaters das Glas splittern!! Mein Zimmer sah aus!! Alles lag auf dem Boden, Schmuck, Parfüms, Akten, Kisten. Gut, dass mich meine Mutter wenigstens vorgewarnt hat, sonst hätte ich wohl einen Herzinfarkt bekommen.... War dann erstmal mit aufräumen und putzen beschäftigt und dass nach einer 6-stündigen Zugfahrt. Danach auspacken und einkaufen gehen für das Wochenende. Kein guter Start. Heute hab ich auch noch meine Tage bekommen und sowieso schlechte Laune. Ich singe traurige Lieder, rede ganz leise und ziehe mich einfach in mein Zimmer zurück. Lernen müsste ich. Wollte eigentlich heute schon anfangen, konnte mich aber nicht aufraffen. Vielleicht später noch. Mein Liebster hat seinen Geldbeutel hier liegen gelassen. Auch ziemlich doof. Also: Aufgrund meiner Laune werde ich wohl nicht viel darüber schreiben, aber soviel: Berlin war toll. Bin froh, dass ich letztendlich doch gefahren bin. Eine weihnachtlich beleuchtete Weltstadt. Bei meiner Kindheitsfreundin. Obwohl wir uns so selten sehen verstehen wir uns prächtig und kennen uns in- und auswendig. Ein Spaziergang an der Spree entlang, die Friedrichsstraße unter den Linden, der Gandarmenmarkt, das Brandenburger Tor, wo wir gegenüber im Starbucks unseren Café getrunken haben und kurzfristig auf zwei Kinder und einen Hund aufgepasst haben, der Alexanderplatz, in dessen großen Kino wir uns New Moon angesehen haben (der übrigens großartig war), die beliebte Bergmannstraße, wo es die tollen Vintage - und Second Hand Shops gibt. Außer einer weinroten Mütze hab ich allerdings nichts gefunden. Ein wunderschöner Weihnachtsmarkt in der Nähe der Wohnung. Ich hatte nicht viel Geld, genau genommen hätte ich eigentlich garnichts gehabt, hätte mir meine Mutter nicht ausgeholfen. Natürlich hab ich trotzdem ein paar Dinge erstanden. Auch wenn ich die Sachen in München auch bekommen hätte, es waren nämlich H&M Einkäufe. Die haben einfach so tolle Sachen momentan. Hab mir einen grünen Samtrock und eine Pailettenshorts in schwarz gekauft. Außerdem hab ich endlich eine wollweiße Strumpfhose ergattert. Alle anderen H&M Teile hat mein Freund für mich mit seine Prozenten gekauft. Ich zeig euch die Sachen demnächst. Allgemein sind die H&Ms in Berlin echt tolli. Es sind so viele. Da sich die Kunden also mehr verteilen ist auch nicht so viel los wie bei uns in München. Viele Sachen, die es in München schon längst nicht mehr gibt gab es dort noch. Mir hat es wirklich sehr gut gefallen, so gut, dass ich mir vorstellen könnte dort eine zeitlang zu leben. Mal sehen, jedenfalls werde ich mich nun auch in Berlin um Praktikumsstellen bemühen...
Mehr Chancen sind nie schlecht. Und eine Veränderung würde mir definitiv gut tun.
Hier die Eindrücke.....








Mehr Chancen sind nie schlecht. Und eine Veränderung würde mir definitiv gut tun.
Hier die Eindrücke.....
Dienstag, 24. November 2009
I´m off to Berlin
Nach einem Jahr hin und her, fahr ich oder fahr ich nicht, geht es nun morgen tatsächlich nach Berlin. Es gruselt mich jetzt schon vor der sechsstündigen Fahrt. Es fällt mir oft schwer mich selbst zu beschäftigen und mir nicht dauernd Sorgen zu machen. Mal sehen, wie es wird. Hoffentlich stürmt und regnet es nicht die ganze Zeit, so wie es momentan der Fall ist.
Ich melde mich also zurück am Samstag, mit Fotos und Berlin-Anekdoten.
Sonntag, 22. November 2009
Sich reinigen.
Ich durchlebe eine akute Schreibblockade, das kann man wirklich nicht anders nennen. Keine Ideen mehr, kreativitätslos. Vielleicht bedeutet das, dass ich mich langsam aber sicher zu langweilen beginne? Alle Zeit der Welt zu haben? Ich weiß seit vergangenen Dienstag, dass ich einen Artikel über einen aktuellen Kinofilm schreiben muss. Glaubt ihr das hätte bis jetzt hinbekommen? Also im Kino war ich schon. Nur ist eine Rezension über Meerschweinchen, die als Geheimagenten auftreten nicht das richtige Thema. Glaub ich zumindest. Nun ja, werde ich wohl oder übel über einen Film schreiben müssen, den ich bereits gesehen habe. Also nicht aktueller Art. Einen Film den ich mag. Also, soll es The Edge of Love oder Vicky Christina Barcelona werden? Hm, ich werde sehen. Am Mittwoch fahre ich für ein paar Tage zu meiner Kindheitsfreundin nach Berlin. Ich hasse es so lange irgendwo hinzufahren. Also ich meine die Anreise. Sechs Stunden Zugfahrt. Meine Güte. Wie ätzend. Da muss ich mir wirklich ein sehr gutes Buch mitnehmen, damit ich das überlebe. Morgen gehts in die Erdinger Therme. Konnte meinen faulen Freund dazu überreden. Hier dazu ein passender Spruch meiner Lieblingsautorin für Lebensphilosophie und Weisheit, Rosalie Tavernier.

Warum nicht einfach mal für ein paar Stunden
im Thermalbad abtauchen,
um die Welt zu vergessen?
In heißen Aufgüssen
und eiskaltem Wasser
alles von sich abwaschen.
Rein werden, und sich wie neu fühlen.

Warum nicht einfach mal für ein paar Stunden
im Thermalbad abtauchen,
um die Welt zu vergessen?
In heißen Aufgüssen
und eiskaltem Wasser
alles von sich abwaschen.
Rein werden, und sich wie neu fühlen.
Montag, 16. November 2009
Samstag, 14. November 2009
Sie geht nicht verloren- die Stimme

In der Kindheit hat alles begonnen. In ihr wurden die Weichen gestellt. Zusammen mit der Kindheitsfreundin, die wie eine Schwester war. Die Erinnerung an diese wundervollen Walt Disney Filme. Sie waren damals noch weltbewegender als heute. Stunden, ja Tage und Wochen mit der neuer Leidenschaft verbracht. Die Leute damit genervt. In den Keller geflohen, wo man den Dingen seinen Lauf geben konnte. Alles aufgeschrieben, mit der krakeligen Kinderschrift festgehalten. Zauberhafte Namen kamen ins Spiel. Namen von Prinzessinen und Feen. Man wuchs heran zur Jugendlichen. Aus der Leidenschaft wurde eine Obsession. Man wurde besser. Bildete sich weiter. Unzählige verschiedene Medien kamen zum Einsatz. Immer neue Künstler. Immer noch vereint mit der Freundin. Alles neu entdeckte geteilt. Es vergingen wieder Jahre. Und irgendwann wurde einem bewusst: Das ist es. Das ist das Einzige, das Richtige. Vom Traum zum Lebensziel. Gesetzte Zeitspannen, Grenzen, Hürden. Immer schon gewusst, zu spät realisiert. Panik tritt ein. Erste Gedanken daran, dass das Leben vergänglich ist. Dass man nicht alle Zeit der Welt hat. Auf was noch warten? Erste wirkliche Anfänge. Zwei schöne aber auch harte Jahre. Einem wird klar, dass es schwerer ist, als man erwartet hatte. Man dachte man sei sehr gut darin. Es entwickelte sich zunehmend schwierig. Zu schwer war der Druck. Obwohl es Einem so unendlich wichtig war. Vielleicht deshalb diese Last. Zu viel Arbeit, zu viele andere Hürden waren zu bewältigen. Prüfungen, Familie, Freundschaften und Beziehungen. Der Körper erreichte sein Limit und versagte. Entschluss vorerst damit aufzuhören. Ziel aber nie aus den Augen verloren. Immer daran gedacht, es nie verworfen. Denn sie bleibt erhalten- die Stimme. Wiederum vergingen Jahre. Nie geglaubt, dass es so schwer sein würde wieder anzufangen. Das Glück wieder in die Hand zu nehmen. Es noch ein mal zu probieren. An seinem größten Wunsch und Traum zu arbeiten. Denn man weiß: Es wurde eine Grenze gesetzt. Eine Zeitspanne. Die Zeit tickt unaufhörlich. Es sind nur noch fünf Jahre. Die Gesundheit wird gleichzeitig schlechter. Man ist so jung und doch nicht mehr so jung. Vieles ist gescheitert. Viele Züge vorbeigefahren in den fernsten Norden. Wo es kalt und eisig ist. Aber man verliert doch seine Stimme nicht oder? In den letzten Monaten meldete sich ein Gedanke, der nur schwer zu ertragen war: Wird man sein Glück nie mehr in die Hand nehmen? Wird man es nicht schaffen? Ist man zu schwach? Der Gedanke daran brennt sich in das Herz. Angst. Angst davor, dass es unausweichlich ist. Das man nicht mehr einlenken kann. Gegensteuern. Die Weichen gestellt. Das der Traum endgültig zerplatzt ist. Wie eine Seifenblase. Man stellt sich die Frage ob eventuell andere Dinge wichtiger geworden sind? Haben sie das alte Ziel aufgeholt? Das erste Mal stellt sich die Frage: Will man es eigentlich wirklich? Doch man will es. Es hat sich nichts geändert. Also warum nicht neue Zeitspannen setzen? Neue Grenzen? Warum mit 30 Jahren all das erreichen wollen? Einem selber die Chance geben mehr Zeit zu haben. Mehr Raum für die Träume schaffen. Nicht in den Tunnel blicken. Mehr Möglichkeiten in Erwägung ziehen. Mehr Spielraum. Lockerer damit umgehen. Es geht nicht um Leben und Tod. Sich Zeit lassen. Die Dinge kommen lassen, wenn es Zeit ist. Auch wenn es geschieht wenn man 65 Jahre ist. Ist es denn von Bedeutung wann es geschieht? Ist ist nur wichtig das es passiert. Eines Tages.
Denn sie geht mir nicht verloren: Meine Stimme.
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